Wenn der Vater mit dem Sohne …

Neu Angebot mit großer Nachfrage: Moderne Sanitärwagen.

MIZE auf Zukunftskurs

„MIZE“ ist ein Akronym für Mietzelte. Die Geschichte dahinter beginnt in Fellbach bei Stuttgart: Bei einer Weihnachtsaktion vor dem Laden seines Vaters hat Joachim „Jo“ Kurrle sich über schlechte und teure Mietzelte geärgert, dann selbst eines gekauft und es dann gelegentlich verliehen. 1996 wurde aus dem Nebengeschäft ein eigenständiges Unternehmen mit Logo und Namen. Die „Tässlevermietung“, wie Jos Vater die MIZE wegen der mittlerweile aufgenommenen Geschirrvermietung bezeichnete, hat sich rasant entwickelt. Die erste eigene VW-Pritsche kam 1999, dann folgten eigene Planen- und Bodenwaschanlagen, drei Sattelzüge und immer größere Lagerflächen. Im Jahr 2017 gab es erfreuliche Verstärkung: Der älteste Sohn Jacques trat in das Unternehmen ein. Neue Power nach dem Corona-Tief „9/11/2001 war gar nichts gegen Corona“, schaudert es Jo Kurrle noch heute. „Als wir im Februar 2020 aus dem Skiurlaub kamen, haben wir alles bis auf null heruntergefahren. Aber ein Unternehmer unternimmt was.“ MIZE hat Kundenzählsysteme für Supermärkte entwickelt und sich um neue Kundengruppen bemüht: Mit Erfolg: 2021 wurde das Unternehmen überrannt und hatte in Spitzenzeiten 130 Zelte für Test- und Impfstationen im Einsatz. Seit 2022 hat sich die Unternehmensstruktur verändert. „Ich habe mich mit meinem Vater besprochen und erklärt, dass ich MIZE weiterführen möchte.“ Der älteste Sohn Jacques Kurrle hat eine Richtungsentscheidung getroffen und damit einen intensiven Findungsprozess eröffnet, Geregelte Übergabe – gemeinsam führen Es folgten Schritte, um die Beteiligung und Übergabe in geordneten Bahnen laufen zu lassen. Jacques und Jo Kurrle nutzen die Nachfolgeberatung der IHK, um Klippen elegant zu umschiffen. Das Ergebnis: Nur wenn das Kapital im Unternehmen bleibt, kann MIZE auf Dauer überstehen. Eine harte, aber vernünftige Entscheidung: Die Ehefrau und anderen Kinder haben eine Verzichtserklärung zugunsten des designierten Nachfolgers unterschrieben. Aus der MIZE e.K. wurde Anfang 2022 eine OHG mit Joachim und Jacques Kurrle als gleichberechtigte Partner. „Wir sind ein tolles Team: Die Erfahrung und Beharrlichkeit von Jo und meine frischen Perspektiven sind eine gute Basis für das weitere Unternehmenswachstum.” beschreibt Jacques. Er hat genügend Gewicht und Freiraum, um eigene Perspektiven in die Tat umzusetzen. „Wir sind gleichberechtigt an der Spitze des Unternehmens. Ich kann mich intensiv um die Abläufe und Qualität kümmern und gleichzeitig mit meinem Vater an neuen Ideen arbeiten“. Das trägt Früchte: Die Entscheidung zur Aufnahme von Sanitäranlagen war goldrichtig und hat sich bewährt. Mittlerweile verfügt MIZE über 13 Toilettentrailer und -boxen, 2 Duschwagen sowie „Mizis“ als Baustellen- oder Festival-WCs, die mit einer hohen Quote vermietet sind. Und es schreitet weiter voran: Anfang 2023 übernahm MIZE die Zeltvermietung Brehm aus Schwäbisch-Gmünd. Deren Geschäftsführer wollte aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten. Brehm und die Kurrles hatten schon in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet. Mit einem Asset-Deal übernahm MIZE das gesamte Inventar und konnte sich den Bestandskunden gemeinsam mit Brehm gemeinsam als neuen Eventpartner präsentieren. www.mize.de

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